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Lotpaste direkt aus dem Kühlschrank verarbeiten: Geht das ohne Qualitätsrisiko?

Lotpaste muss vor dem Schablonendruck die richtige Temperatur und eine homogene Konsistenz aufweisen. Wird gekühlte Paste zu früh verarbeitet oder unzureichend konditioniert, können sich Viskosität und Druckverhalten verändern. Das kann die Reproduzierbarkeit des Lotpastendrucks beeinträchtigen.

Ein Lotpastenmischer ermöglicht eine definierte und reproduzierbare Konditionierung. Der asP2t arbeitet mit einem schonenden Mischverfahren auf mehreren Achsen und bereitet die Paste mit individuell einstellbaren Mischzeiten auf den Druckprozess vor. Dadurch können laut Hersteller Aufwärmphase und erster Andruck entfallen.

Wichtig ist jedoch: Nicht jede Lotpaste darf beliebig lange oder intensiv gemischt werden. Die Vorgaben des Lotpastenherstellers müssen berücksichtigt werden. Bei ALPHA OM-340 wird beispielsweise bei Verwendung eines rotierenden bzw. zentrifugalen Mischverfahrens eine Konditionierung von lediglich 30 bis 60 Sekunden bei 300 rpm angegeben.

Die optimale Lösung ist deshalb die Kombination aus hochwertiger Lotpaste und einem darauf abgestimmten, reproduzierbaren Konditionierungsprozess.

ALPHA Lotpasten bei Hilpert

Lotpastenmischer asP2t